Chronik

 
Der PISTOLENCLUB BAVARIA e.V. München wurde am 7. November 1961 in den Räumen der ehemaligen Waffen Bavaria am Münchener Stachus (zur damaligen Zeit hinter dem Hotel Königshof gelegen) gegründet.
 
Gründungsmitglied war unter anderem Frau Maurer, die Inhaberin von Waffen Bavaria. In Anlehnung an das Waffengeschäft erhielt der Club seinen Namen. 18 Gründungsmitglieder sind im Gründungsprotokoll festgehalten. Heini Förg, der 19 Jahre lang den Vereinsvorsitz inne hatte, zählt zu den Gründungsmitgliedern und ist bis heute aktiv.
 
Zunächst wurde der ausschließlich großkalibrige Schießbetrieb im Schießstand, der sich unterhalb der Mathäser-Großgaststätten befand, durchgeführt. Die Eintragung ins Vereinsregister erfolge 1961. Mitglieder reisten damals bis aus Bichl und Kochel an und der Verein wuchs schnell, da er damals der einzige Club war, in dem großkalibrige Pistolen, Revolver und auch Langwaffen geschossen wurden.
 
Bald wurde der Kontakt zum Bayerischen Sportschützenbund gesucht und eine Delegation des BSSB besuchte den Club an einem Schießabend. Damals wurden in den im BSSB angeschlossenen Vereinen überwiegend Luft- und Kleinkaliberwaffen geschossen. Entsprechend überrascht waren die Herren von den großkalibrigen Aktivitäten der PCB-Mitglieder. An den Ausspruch eines BSSB-Funktionärs denken die Gründungsmitglieder auch heute noch gerne zurück: "Die schießen mit Kanonen wie im wilden Westen".
 
In den Folgejahren wächst der Verein und die Mitglieder schießen in Vaterstetten, Hohenwart, Bad Tölz, Perlacher Forst und schließlich im neuen Domizil "Maisacher Sommerkeller". Ab 1967 wurde dann auch Luftpistole geschossen, jedoch weiterhin überwiegend Kaliber .45 ACP. Dies resultierte nicht letztendlich aus den engen Kontakten, die traditionell zum ROD & GUN CLUB der amerikanischen Streitkräfte bestanden.
 
Später wurde das Domizil nach Garching in den Schießstand des VFV verlegt. Nachdem der neu erbaute Schießstand im Dachauer Industriegebiet fertig war, wurden die Aktivitäten des PCB nach dort verlegt. Am 1. April 1994 kaufte der PCB den Schießstand an der Rudolf-Diesel-Straße 1 in Dachau und startete eine groß angelegte Umbau- und Renovierungsaktion bei der sich viele Clubmitglieder beteiligten.
 
Seither betreibt der PCB den Schießstand, der weiteren 45 Vereinen als Domizil dient. Darüber hinaus nutzen sowohl 200 Einzelpersonen als auch Wach- und Sicherheitsfirmen den Schießstand, der täglich 24 Stunden ganzjährig, auch spontan und stundenweise genutzt werden kann.